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Ein Rückblick … (verfasst in einer schlaflosen Nacht)

... eigentlich sollte ich in diesem Moment schlafen ... um 9 Uhr muss ich bei der Arbeit sein. Die ganze Nacht hindurch habe ich wach gelegen.

Es gibt fast keine Nacht mehr in den letzten Wochen, in der ich mal früh einschlafen konnte. Natürlich, ich kann mich früh ins Bett legen, versuchen meinen Kopf abzuschalten. - Einfach nur da liegen - Aber so einfach geht das leider nicht. Tausend Dinge gehen mir durch den Kopf und irgendwie werden es immer mehr. Ich finde keine innere Ruhe...

Liegt es daran, dass das Jahr sich dem Ende neigt und ich in meinen Gedanken noch einmal alles Revue passieren lasse? Teils freiwillig, teils weniger? Ich habe keine Ahnung...

Das letzte Jahr war eins der spektakulärsten Jahre seit langem, vielleicht mit dem Jahr meiner Einschulung zu vergleichen, in dem sich ja bekanntlich auch der gesamte Lebensablauf ändert. Jahre lang verlief alles nach dem gleichen Schema… Ich konnte mir nichts anderes vorstellen, konnte nicht realisieren, dass es möglich ist, dass sich alles ändern würde…

Aber es hat sich geändert… das erste Halbjahr war purer Stress, neben allen privaten Problemen auch noch täglich 9 Std. Arbeit. Klausuren im Wochentakt und das alles noch mit Pendeln zwischen hier und Köln. Nebenbei noch die schriftliche und mündliche Prüfung vorbereiten und später auch ablegen mit dem Stoff aus 3 Jahren, welcher teilweise noch unvollständig war und somit noch ausgearbeitet werden musste. Lange Tage und noch längere Nächte, kaum Schlaf… am Ende ist es gut ausgegangen…

Naja, relativ, denn mit der momentanen Jobsituation kann man auch nicht voll zufrieden sein. Klar, ich kann froh sein, dass ich überhaupt was in dem Bereich bekommen habe, was ja schon schwer genug ist. Auf Dauer gebe ich mich damit nicht zufrieden. Obwohl, das habe ich ja schon von Anfang an nicht. Es ist schwer, sollte aber langfristig gesehen nicht unmöglich sein etwas anderes zufinden, dauert nur alles länger als gehofft…

Nun habe ich die Ruhe, die Rückzugsmöglichkeit, die ich immer wollte. Jahre lang gewünscht und als es so weit war gar nicht realisieren können. Es war kein Raum für die Gedanken frei. Erst als ER (unfreiwillig) ging, konnte ich mich „Zuhause“ fühlen…

Manchmal ist es hart, Ruhe und Rückzugsmöglichkeit bringen auch das Gefühl von Einsamkeit und Isoliertheit mit sich, besonders an langen Abenden und Nächten…

Aber es ist doch das, was ich immer wollte. An den Rest gewöhnt man sich mit der Zeit, oder?

30.10.07 22:17
 


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